Die theologischen und rechtlichen Grundlagen der Eroberung und der Übergang zur afrikanischen Sklaverei
Screenshot youtube.comDie europäische Expansion in den Atlantikraum und nach Amerika war weit mehr als eine bloße geografische Entdeckungsreise, sondern ein vielschichtiger Prozess, der durch wirtschaftliche Gier, religiösen Eifer und juristische Rahmenwerke der damaligen Zeit angetrieben wurde. Das Zusammenspiel zwischen der spanischen Krone, dem Papsttum und den Eroberern bestimmte das Schicksal von Millionen Menschen und löste tiefgreifende moralische sowie rechtliche Debatten aus. Diese Auseinandersetzungen über die Legitimität der Herrschaft und die Behandlung der indigenen Bevölkerung führten schließlich zu einer folgenschweren Verlagerung der Ausbeutung auf den afrikanischen Kontinent.
Die theologischen Grundlagen der Eroberung
Die katholische Königin widersetzte sich der Versklavung der indigenen Bevölkerung, da sie diese als ihre natürlichen Untertanen betrachtete, die einen Anspruch auf Schutz hatten. Diese Haltung gründete auf einer päpstlichen Bulle aus dem Jahre 1493, welche der Krone Kastiliens alle Länder jenseits einer bestimmten Linie im Atlantik übertrug. Im darauffolgenden Jahr teilte ein Vertrag den Ozean zwischen den beiden iberischen Kronen auf, wobei die westlichen Gebiete der spanischen und die östlichen der portugiesischen Souveränität unterstellt wurden. Die Eroberer sollten sich demnach nicht als Plünderer, sondern als Verkünder des Evangeliums verstehen, die über ein entsprechendes Mandat des Papstes verfügten.
Der Konflikt zwischen Theorie und Praxis der Eroberung
Der Plan eines transatlantischen Sklavenhandels wurde vom Gewissen der Königin verurteilt, da sie den Widerspruch zwischen den theoretischen Vorgaben und der rauen kolonialen Praxis erkannte. Während die Eroberer als Praktiker handelten, fühlte sich die Krone dem Geist des päpstlichen Mandats zur Evangelisierung verpflichtet. Diese Diskrepanz führte zu einer großen Kontroverse unter Gelehrten, bei der es um die korrekte Auslegung des päpstlichen Auftrags ging. Beide Seiten stimmten darin überein, dass die Unterwerfung der Indigenen unter die Autorität der Kirche das oberste Ziel der Mission sei. Die Uneinigkeit bestand lediglich in der Art und Weise der Umsetzung und der Frage, ob ein bestimmtes rechtliches Instrument eine finstere Farce oder ein legitimes Mittel für einen gerechten Krieg darstellte.
Die mittelalterlichen Wurzeln des Völkerrechts
Die juristischen Argumentationen jener Zeit bewegten sich noch vollständig im Rahmen der mittelalterlichen Raumordnung der christlichen Welt. Für nichtchristliche Völker konnte der Papst Missionsmandate erteilen, aus denen sich völkerrechtlich die Gerechtigkeit des Krieges und die Grundlage eines legitimen Gebietserwerbs ergaben. Bereits im 10. Jahrhundert hatten deutsche Kaiser vom Papst Missionsaufträge gegenüber heidnischen slawischen Völkern erhalten und ihr Gebiet nach Osten ausgedehnt. Die Landnahme Amerikas durch die Krone von Kastilien entsprang in ihrem ersten Stadium noch ganz diesem Völkerrecht des christlichen Mittelalters und markierte zugleich dessen Höhepunkt und Ende.
Gewaltsame Bekehrungen in der europäischen Geschichte
Schon Karl der Große hatte die Sachsen mit der Gewalt des Schwertes bekehrt und dabei jeglichen Widerstand rücksichtslos eliminiert. In mehreren Feldzügen zwischen 772 und 803 warf er die Sachsen nieder, wobei eindeutige Siege und Aufstände einander abwechselten. Eine Niederlage der Franken wurde mit einem harten Schlag vergolten, als er 4500 Aufständische enthaupten ließ. Mit Unterstützung der Missionare und der Androhung der Todesstrafe für jede Beleidigung der christlichen Religion konnte er die Sachsen schließlich niederzwingen und Bistümer errichten. Diese Welt der Gewalttätigkeit, in der die Bekehrung die Gewalttat Nummer eins darstellte, setzte sich über die Slawen, die Kreuzzüge und die Rückeroberung bis hin zur Entdeckung der Neuen Welt fort.
Die theologisch-politische Dimension der Expansion
Die europäische Expansion war auf wirtschaftlicher Ebene durch Gold und Sklaven motiviert, besaß aber auch eine tiefgreifende theologisch-politische Dimension. Die Einnahme bestimmter Gebiete in Nordafrika im Jahre 1414 bedeutete nicht nur eine Rückeroberung feindlich besetzter Territorien, sondern markierte die Expansion über den europäischen Kontinent hinaus. Dieser Vorgang war der Ausgangspunkt einer umfassenden christlichen Gegenoffensive gegen den Islam, die durch sukzessive päpstliche Bullen zwischen 1410 und 1493 abgesichert wurde. Diese Dokumente sicherten den Glaubenskämpfern Monopole im internationalen Handel zu, um ihre materiellen Anstrengungen zu unterstützen.
Die päpstliche Aufteilung der Welt
Am Ende des 15. Jahrhunderts unterlagen die politischen Entscheidungen der westeuropäischen Souveräne in Fragen der internationalen Beziehungen der päpstlichen Autorität. Die päpstlichen Bullen stellten eine starke politische Konsolidierung des Portugal und Spanien gewährten Monopols dar, um möglichen Ambitionen anderer Nationen die Flügel zu stutzen. Eine von Papst Alexander VI. gezogene Grenze gewährte den iberischen Nationen das Monopol auf den Besitz der beiden Hälften der Welt im Interesse der römischen Christenheit. Es ging zwar offiziell darum, den katholischen Glauben zu verbreiten, vor allem aber darum, der Expansion des Islam Einhalt zu gebieten. Nach dem Fall Konstantinopels im Jahre 1453 ergab sich eine überaus logische Überschneidung zwischen den geopolitischen Sorgen der Römischen Kirche und denen der christlichen Mächte.
Die Realität der Eroberung und der Sklavenhandel
Rom betrachtete die Erkundungsfahrten entlang der afrikanischen Küste ohne zu zögern als Fortsetzung einer Art Rückeroberung, während der Rest der Motivation größtenteils der Gewinnsucht und dem Bedarf an Arbeitskräften zuzuschreiben war. Kolumbus näherte sich den Küsten der Neuen Welt auf dieselbe Weise wie zuvor die Portugiesen den Küsten Afrikas, wobei er in erster Linie auf der Suche nach Gold und in zweiter Linie nach Sklaven war. In Afrika wurden die Raubzüge zum Einfangen von Sklaven rasch eingestellt, da es klüger war, sich in bereits existierende Handelskreisläufe einzuklinken und die Gefangennahme an die afrikanischen Gesellschaften zu delegieren. Als die Männer der Eroberer zwischen 1519 und 1530 bis nach Mexiko und Peru vordrangen, zerstörten sie die wichtigsten Reiche des Kontinents, plünderten das Gold und versklavten die Bewohner massenhaft. Auf den mikrobiellen Schock folgte der Schock der Sklaverei, was die Gefahr einer vollständigen Entvölkerung der entdeckten Gebiete mit sich brachte.
Der Schutz der Untertanen und das Lehnssystem
Ein humanitäres Gefühl trieb bestimmte Geistliche dazu an, die indigene Bevölkerung vor einem bereits im Gange befindlichen Völkermord retten zu wollen, doch die herrschende Frage stellte sich damals in Begriffen des Rechts. Das päpstliche Mandat definierte die Bedingungen der Mission und stellte die Eroberer in den Dienst der Kirche, um die Seelen zu evangelisieren und sie der Krone zu unterwerfen. Daraus ergab sich ein Modell der Verteilung von Land und Bauern, bei dem Einheimische einem Eroberer anvertraut wurden, der im Gegenzug für den Schutz und die Evangelisierung einen Tribut fordern durfte. Die Eroberer waren jedoch der Ansicht, dass es einfacher sei, die Einheimischen schlicht und einfach zu versklaven, was zu einer ersten gesetzlichen Regelung im Jahre 1512 führte. Diese Gesetze verboten die Versklavung von Indianern, erlaubten jedoch das beschriebene Lehnssystem, was den Eroberern immer noch zu restriktiv war.
Das rechtliche Instrument des gerechten Krieges
Im Jahre 1513 definierte ein juristisches Dokument die Bedingungen des gerechten Krieges und drohte den Ungehorsamen an, ihre Frauen und Kinder zu Sklaven zu machen. Historiker erklären, dass sich die Königin bereits in einer Verordnung aus dem Jahre 1500 gegen die Versklavung von Einheimischen gewandt hatte, solange sie sich nicht weigerten, sich diesem Dokument zu unterwerfen. Da die Königin im Jahre 1504 starb, konnte sie diese Formulierung zu ihren Lebzeiten nicht als Rechtsrahmen festlegen, doch die Rechtsgelehrten interpretierten dies als ihren Wunsch. Sie leiteten daraus ab, dass die Einheimischen als Untertanen und nicht als Sklaven zu behandeln seien, was ebendiesem päpstlichen Mandat entsprang. Der päpstliche Missionsauftrag wurde somit auf dem Wege über die Konstruktion eines gerechten Krieges zum eigentlichen Rechtstitel der Eroberung.
Der Konflikt zwischen Kirche und Eroberern
Die Kirchenmänner fuhren in ihrem Handeln fort und alarmierten weiterhin den Papst und den Kaiser, sodass der Konflikt zwischen den theologisch-politischen Autoritäten und den Eroberern immer wieder neu hochkochte. Dieser schwere Konflikt brach bisweilen gewaltsam aus, wie im Bürgerkrieg in Peru im Gefolge neuer Gesetze aus dem Jahre 1542, bevor er schließlich eingehegt wurde. Die daraus resultierende Unterscheidung führte dazu, dass die Indianer rechtlich als Leibeigene und die Afrikaner als Sklaven behandelt wurden. Die Position der Eroberer war leicht zu verstehen, da das Plündern von Gold und die Versklavung von Menschen die Art und Weise war, wie sie sich bereicherten. Die Motivation der Königin, diese Leute als Untertanen statt als Sklaven zu behandeln, ging jedoch direkt auf das päpstliche Mandat zurück, welches eine ganze Bandbreite an Interpretationen zuließ.
Die Debatte über die Rechtmäßigkeit der Herrschaft
Im Jahre 1503 fand die erste ernsthafte Debatte über die Grundlagen der spanischen Herrschaft und das Recht statt, aus den indigenen Arbeitskräften Profit zu schlagen. Nach einer ausführlichen Prüfung der päpstlichen Schenkung sowie weiterer Rechtstexte kam der Königliche Rat einstimmig zu dem Schluss, dass die Indianer gemäß den göttlichen und menschlichen Gesetzen den Spaniern dienen müssen. Die Anweisungen der Königin schlugen von nun an eine andere Richtung ein, was eine königliche Anordnung an den Gouverneur der Insel Hispaniola deutlich machte. Obwohl sie erklärt hatte, dass die Bewohner als freie Menschen und nicht in Dienstbarkeit sein sollten, stellte sich heraus, dass die Indigenen infolge dieser Freiheit die Christen mieden und nicht für Lohn arbeiten wollten. Um die Insel zu kultivieren und Gold zu fördern, befahl die Königin daraufhin, die Indianer zu nötigen, in den Häusern der Christen zu arbeiten und Metalle zu schürfen.
Die päpstlichen Bullen und die Taufe
Die Einheimischen hatten sich nicht nur gegenüber der christlichen Religion als widerspenstig erwiesen, sondern auch gegenüber der Arbeit, weshalb die Eroberer initiativ werden mussten. Die theologisch-politischen Autoritäten stützten sich bei ihren Schlussfolgerungen auf die päpstliche Schenkung von 1493 sowie auf zwei unumgängliche Texte aus dem 15. Jahrhundert. Ein im Jahre 1435 erlassener Text betraf die indigene Bevölkerung der Kanarischen Inseln und befahl bei Strafe der Exkommunikation die Einstellung von Sklavenrazzien. Der Papst verurteilte die Praxis der Eroberer und stellte das klare Prinzip auf, dass Evangelisieren nicht Versklaven bedeutet. Doch führte dieses Dokument eine Präzisierung ein, die seine Tragweite erheblich einschränkte, da das Verbot der Versklavung nur auf jene Einheimischen bezogen wurde, die getauft waren oder die Taufe anstrebten.
Die Auslegung des päpstlichen Willens
Es gab keine Zweideutigkeit dahingehend, dass das Verbot der Gefangennahme sich allein auf jene bezog, die den Glauben annahmen oder dies anstrebten, nicht aber auf die im Unglauben verharrenden Heiden. Um den Buchstaben wie den Geist des päpstlichen Mandats zu achten, musste man fortan feststellen, welche Einheimischen durch ihre Haltung bewiesen, dass sie die Taufe anstrebten. Daraus folgten juristische Argumentationen, die die Anhänglichkeit der Indigenen an ihre heidnischen Gebräuche als Beweis für ihren Ungehorsam gegenüber der Kirche werteten. Ein weiterer Text aus dem Jahre 1455 erteilte der portugiesischen Krone das Mandat, die Küsten Afrikas zu erkunden und die ungläubigen Feinde der Christenheit zu unterwerfen. Es war somit der Widerstand gegen die Autorität der Kirche oder der von ihr Mandatierten, mit dem die Versklavung der Indianer der Neuen Welt letztendlich legitimiert wurde.
Der Widerstand der Geistlichen gegen die Ausbeutung
Im Jahre 1511 stellte ein Dominikanerpater während einer Predigt die Eroberer öffentlich vor aller Augen nach dem Recht und der Gerechtigkeit ihrer grausamen Knechtschaft in Frage. Er drohte ihnen mit der Exkommunikation, da das ursprüngliche Lehnssystem zunehmend in eine reine Sklaverei degeneriert war. Ein anderer Geistlicher setzte diesen Kampf fort, indem er den im Gange befindlichen Völkermord und die Behandlung der Einheimischen durch die Eroberer schonungslos vor Augen führte. Daraufhin wurde argumentiert, dass die götzendienerischen Gebräuche der Einheimischen gegen sie sprächen und die Krone die Pflicht habe, diese Unverbesserlichen zu versklaven. Als Richter fungierte der Kaiser, der schließlich dem humanistischen Plädoyer für den Schutz der Indigenen sein Ohr lieh.
Die gesetzlichen Regelungen und ihre Durchsetzung
Eine Fülle an Literatur erkennt in dieser Argumentation die Grundvoraussetzungen für die Ausarbeitung der Menschenrechte, was auch zu neuen Gesetzen im Jahre 1542 führte, die die Macht der Eroberer reglementierten. In der Neuen Welt folgte jedoch Gesetz auf Gesetz, wobei ihr wiederholter Erlass von den hartnäckigen Widerständen der Eroberer und eines Teils der Geistlichen zeugte, die von diesem System profitierten. Es blieb de jure stets eine Frage der Interpretation, ob die Indianer die Taufe anstrebten oder unverbesserliche Götzendiener waren, die die Autorität der Kirche ablehnten. Man kann die Ansicht vertreten, dass die Versklavung von Indianern als dauerhafte Rechtsinstitution um 1560 herum aus der Kolonialgesellschaft Mexikos verschwand. Die Probleme der indigenen Arbeit sollten sich von nun an durch Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft darstellen, während das Los der Sklaverei für mehr als drei Jahrhunderte fast ausschließlich den importierten Afrikanern vorbehalten blieb.
Die wahren Gründe für den transatlantischen Sklavenhandel
Nicht das Versiegen der Quelle an einheimischen Arbeitskräften legte also die endgültigen Grundlagen für den transatlantischen Sklavenhandel, sondern die Tatsache, dass der Kaiser die Partei des Schutzgeists ergriff. Das Massensterben in der Neuen Welt hatte beunruhigende Ausmaße angenommen, was dem Herrscher allen Grund zur Sorge gab, da das päpstliche Mandat die Evangelisierung und nicht die Vernichtung der Bevölkerung verlangte. Andere Königreiche wollten ihrerseits ein Recht der Eroberung ausüben und bestritten das den iberischen Nationen gewährte Privileg. Die Legitimität der Inbesitznahme beruhte auf einem Mandat, das die Vernichtung der Einheimischen anstelle ihrer Evangelisierung deutlich geschwächt hätte. Das Massensterben musste also gestoppt werden, was den ersten Grund darstellt, in dem sich geopolitische, juristische und humanistische Überlegungen überschneiden.
Die Ablösung der indigenen durch afrikanische Arbeitskräfte
Jene Historiker, die den Aufstieg des transatlantischen Sklavenhandels durch den Mangel an einheimischen Arbeitskräften oder deren angebliche körperliche Schwäche erklären, haben das Wesentliche verfehlt. Die theologisch-politischen Autoritäten ermunterten in der Tat zur Verschleppung afrikanischer Sklaven, um die einheimische Bevölkerung vor dem Genozid zu retten. Genau das geschah in der Praxis: In dem Maße, in dem die Krone die Ausbeutung der Einheimischen reglementierte, intensivierte sich die Verschleppung afrikanischer Sklaven als Ersatz. Der Dominikanerpater bereute seinen schrecklichen Fehler, der suggerierte, dass eine bestimmte Form der Sklaverei weniger schuldhaft sei als eine andere, schon bald. Man musste jedoch bis zum 19. Jahrhundert warten, bis auch andere ihren schrecklichen Fehler bereuten und ähnliche Maßnahmen für den Handel mit versklavten Afrikanern ergriffen wurden.
Die rechtliche Unterscheidung zwischen Einheimischen und Fremden
Die Hypothese, dass die iberischen Völker einfach daran gewöhnt waren, muslimische Schwarze als Sklaven zu haben, besitzt keinerlei Wert für das Verständnis des Problems. Gewiss ist der Rassismus die Folge des transatlantischen Sklavenhandels, und dieser Handel ist in gewisser Weise die Folge des Verbots der Versklavung von Indianern. Um sich der Indianer zu bemächtigen, musste man sie gefangen nehmen, während die Afrikaner, die zuvor von anderen gefangen genommen worden waren, gekauft wurden. Zudem waren die einen Einheimische, die anderen aber Fremde, was im Zusammenhang mit der Landnahme entscheidend ist, da die Legitimität der territorialen Eroberung von der Evangelisierung der ursprünglichen Einwohner abhängt. Diesen Leitfaden der rechtlich abgesicherten Eroberung gilt es im Hinterkopf zu behalten, um die Politik des Fürsten einzuschätzen, eine Politik, die im darauffolgenden Jahrhundert auch von liberalen Philosophen geteilt wurde, welche die Sklaverei zwar als Modell der politischen Gesellschaft ablehnten, sie als private Praxis jedoch gleichwohl zuließen.












