Die tödliche Spirale aus Verschuldung, Krieg und dem Untergang von Weltmächten
Screenshot youtube.comDie historische Betrachtung menschlicher Zivilisationen offenbart ein bestürzendes Muster, das sich über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg wiederholt. Bevor große Imperien zerfallen und politische Systeme kollabieren, geht diesem Prozess fast immer eine massive wirtschaftliche Schieflage voraus. Wenn Staaten mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen, und diese Defizite durch Kriege oder exzessiven Konsum weiter anheizen, nähert sich der unausweichliche Zusammenbruch. Dieser Zusammenhang bildet den roten Faden der Weltgeschichte und wirft einen düsteren Schatten auf die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen der westlichen Hemisphäre.
Der finanzielle Kollaps als Vorbotin politischer Umwälzungen
Jeder tiefgreifende Umsturz in der Geschichte der Menschheit beginnt mit einer Schuldenlast, welche die betroffene Gesellschaft irgendwann nicht mehr tragen kann. Ein Blick auf die französischen Zustände im Jahr 1789 verdeutlicht diesen Übergang von der finanziellen Erschöpfung zum politischen Sturm auf die Bastillen. Damals konnte sich das einfache Volk das tägliche Brot nicht mehr leisten, was den Zorn auf den Adel und das Königtum entfachte. Ähnliche Mechanismen führten in den 1980er Jahren zum Zerfall der kommunistischen Staaten hinter dem Eisernen Vorhang. Die ungarischen Grenztruppen verfügten schlichtweg nicht mehr über den nötigen Treibstoff, um ihre Patrouillenfahrten durchzuführen.
Das Ende der Blöcke und die Lehren der Vergangenheit
Es gab zahlreiche praktische und wirtschaftliche Gründe, warum der marode Stacheldraht zwischen Österreich und Ungarn im Juni 1989 von den damaligen Außenministern symbolträchtig durchtrennt wurde. Der Verfall der globalen Rohstoffpreise belastete den Außenhandel der Sowjetunion massiv, da diese im internationalen Wettbewerb längst nicht mehr bestehen konnte. Die Liste solcher politischer Zusammenbrüche ließe sich mit weiteren Beispielen aus der Vergangenheit fortsetzen. Der Abstieg Chinas im 16. Jahrhundert oder die Auflösung Jugoslawiens in den 1990er Jahren folgten stets demselben Muster. Eine schwere Finanzkrise und eine massive Geldentwertung bildeten jeweils den Auftakt für den Verlust der staatlichen Autorität.
Das gebrochene Versprechen des ewigen Wachstums
Für die westliche Welt galt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein unausgesprochenes Versprechen, wonach die Kinder jeder Generation stets bessergestellt sein sollten als ihre Eltern. Seit ungefähr dem Jahr 2000 hat sich diese Illusion jedoch aufgelöst, als die Blase der Technologiebörsen spektakulär platzte. Der Glaube an ein grenzenloses Wachstum durch virtuelle Handelsmöglichkeiten war durch den massiven Einbruch der Aktienkurse zerstört worden. Es handelte sich um eine handfeste Krise, der die Verantwortlichen jedoch nicht mit einer ernsthaften Strukturbereinigung begegneten. Stattdessen sollte eine Politik der niedrigen Zinsen ein rasches neues Durchstarten ermöglichen, anstatt schmerzhafte Anpassungen vorzunehmen.
Der trügerische Wohlstand auf Pump und die Warnungen der Experten
Die westlichen Industrienationen ersetzten echtes Einkommen durch das Schaffen immer neuer Schulden. Die Gesellschaft kauft sich auf diese Weise lediglich Zeit und lebt fortan auf Kosten der kommenden Generationen. Durch einen kreditfinanzierten Konsum ist noch keine Volkswirtschaft nachhaltig zu echtem Wohlstand gelangt. Führende Währungshüter warnten bereits vor Jahren davor, dass die Welt auf ein äußerst gefährliches Umfeld zusteuert. Die Debatten über die Lösung der Schuldenkrisen beiderseits des Atlantiks erreichen dabei absurde Dimensionen.
Die Debatte um die Inflation und die Verschwendung billigen Geldes
Wer diesen gewaltigen Schuldenberg jemals abtragen soll, wird in der politischen Diskussion konsequent ausgeklammert. Auf jedem Krisengipfel wird das Problem lediglich vertagt, anstatt es an der Wurzel zu packen. Die Politik diskutiert kontrovers, ob man den Schuldenberg durch eine kontrollierte Inflation ein wenig abschmelzen sollte. Andere Stimmen warnen davor, dass höhere Zinsen das auf Kredit gebaute Kartenhaus sehr rasch und für alle gefährlich zum Einbruch bringen könnten. Zu diesen Fragen zieht sich ein tiefer Riss quer durch Europa und auch über den Atlantik.
Die Last der Sozialsysteme und das Doping der Finanzmärkte
Während die einen meinen, nur mit weiteren Ausgaben ließe sich das Problem lösen, prophezeien andere einen Absturz der Weltwirtschaft nach dem aktuellen Kreditboom. Die Politik des billigen Geldes ging besonders in den USA mit einer starken Vernachlässigung des Kreditwachstums durch die dortige Notenbank einher. So ist die Verschuldung der privaten Haushalte, der Unternehmen und des Staates von 1980 bis 2012 von rund 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 380 Prozent gestiegen. Zudem betragen die künftigen Verpflichtungen aus den Sozialsystemen, also vor allem die Pensionen, zwischen 200 und fast 600 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. In Europa und in Japan bietet sich ein ähnlich düsteres Bild der finanziellen Überlastung.
Die Illusion der Börsenerfolge und der Verlust der Notenbank-Unabhängigkeit
Hinzu kommt ein fehlerhafter Einsatz der Kredite dank der niedrigen Zinsen in den vergangenen Jahren. Anstatt in eine produktive Wirtschaft wie neue Infrastruktur oder Forschung zu investieren, wurde das billige Geld in Konsum und Finanzspekulation gesteckt. Wie im korrupten Sport werden auch hier Anabolika zum Doping eingesetzt. Setzt man für Radfahrer Hormone ein, nutzt die Finanzwirtschaft geldpolitische Aufputschmittel in Form von extrem billigem Geld. Dies erklärt die sogenannten Kursfeuerwerke, die von Medien und Finanzexperten so über alle Maßen als Zeichen einer überwunden geglaubten Krise gelobt werden.
Das deutsche Trauma der Inflation und die historische Warnung
Dabei werden das ständige Aufblähen der Geldmengen und die Gefahr einer Inflation sowie eines massiven Einbruchs all dieser Börsenwerte geflissentlich übersehen. In einem solchen Umfeld kann ein Wertpapier rasch zu einem wertlosen Stück Papier werden. Die Zentralbanken, die gemäß ihrer jeweiligen Statuten unabhängig sein müssen, wurden in den letzten Jahren zum willfährigen Instrument der Politik. Nur einzelne Notenbanker besitzen noch das Rückgrat, den Einmischungen ihrer Regierungen zu widersprechen. Die Europäische Zentralbank ist ein solches tristes Beispiel eines Erfüllungsgehilfen der politischen Wünsche.
Die Enteignung der Notenbank und die Lehren für die Nachkriegszeit
Während der Rest Europas sich über die deutschen Inflationsängste lustig macht, zeigen historische Aufzeichnungen ein anderes Bild. Ein bekannter österreichischer Schriftsteller hat in seinen Lebenserinnerungen festgehalten, dass nichts das deutsche Volk so erbittert und hitlerreif gemacht hat wie die Inflation. Er dachte an die Geldentwertung der 1920er Jahre, die dann stabilisiert wurde, aber infolge der ungebremsten Ausgaben unter der nationalsozialistischen Herrschaft wieder zurückkehrte. Anfang Januar 1939 richtete das Direktorium der deutschen Reichsbank ein Schreiben an den Reichskanzler, in welchem auf die Gefahr einer Überspannung der öffentlichen Ausgaben hingewiesen wurde. Es hieß darin, dass kein noch so geniales Rezept der Finanztechnik die verheerenden Wirkungen einer uferlosen Ausgabenwirtschaft auf die Währung hintanhalten könne.
Das Vorbild der Bundesbank und der heutige Kontrollverlust
Keine Notenbank sei imstande, die Währung gegen eine inflationistische Ausgabenpolitik des Staates aufrechtzuerhalten. Der damalige Reichsbankpräsident war der irrigen Annahme, dass er seine Politik des Sachverstandes gegen die Macht der Partei durchsetzen könnte. Das gesamte Direktorium wurde unverzüglich abgesetzt und die Bank direkt dem Diktator unterstellt. Die Entwicklung lief letztlich auf eine Unterordnung der Geldverfassung unter die Finanzpolitik des Staates hinaus. Dieser Rückblick illustriert die spezifisch deutsche Erfahrung, wie gefährlich die Instrumentalisierung einer Notenbank für politische Zwecke ist.
Der amerikanische Schuldenberg und die Last der jungen Generation
Mit der Neuerrichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde die Deutsche Bundesbank als Hüterin der neuen Währung im Jahr 1948 geschaffen. Angesichts der Erfahrungen mit einer weisungsgebundenen Notenbank setzte sich nunmehr das Prinzip einer unabhängigen Zentralbank durch. In diesem Sinne und gemäß dieser Rechtspraxis wurde dann die Europäische Zentralbank nach dem Modell der Deutschen Bundesbank geschaffen. Hiervon ist aber heute nichts mehr übrig, denn die Politik bestimmt vermehrt die Richtung der Notenbanken. Der ehemalige Bundesbankpräsident äußert sich regelmäßig kritisch hierzu und warnt davor, dass Diskussionen über die Unabhängigkeit der Notenbanken Gift für das Vertrauen in die gemeinsame Währung sind.
Die Bildungskredite und der globale Konflikt der Generationen
Die Schulden der Gegenwart sind nicht nur Folgen verfehlter Politik infolge viel zu niedriger Zinsen sowie eines völlig enthemmten Bankensektors. Hinzu kommt die alte historische Konstante von Kriegsschulden, die ein Teil der Wirtschaftskrise in den USA sind. Waren es zu Beginn der 1970er Jahre die Schulden aus dem Vietnamkrieg, die zur Aufhebung der bis dahin gültigen Deckung des US-Dollars durch Goldreserven führten, so verschärften die Kriegsausgaben in Afghanistan und im Irak das wachsende Defizit. In Kuhhändeln zwischen Demokraten und Republikanern improvisiert der US-Kongress seit einigen Jahren die Anhebung der jeweiligen Schuldenobergrenze. Die USA sind gegenwärtig die größte Schuldnernation in der Weltgeschichte.
Die fehlenden Steuerzahler und die Abrechnung mit dem amerikanischen Traum
Denn Washington weist mit einem Schuldenstand von 110 Prozent der Wirtschaftsleistung nicht nur eine extreme explizite Verschuldung aus. Die USA sind auch stärker verschuldet als Griechenland, wenn man die Verpflichtungen der Sozialkassen mitrechnet. Unweit vom Broadway in New York steht die nationale Schuldenuhr, die im Sekundentakt den laufenden Anstieg der US-Schulden anzeigt. Im Oktober 2008 gingen der Uhr die Stellen aus, um mit der Rekordverschuldung noch Schritt zu halten. Der Schuldenstand belief sich zu dieser Zeit auf rund 16 Billionen US-Dollar.
Die afghanische Falle und die Parallelen zum sowjetischen Rückzug
Als besonders dramatisch erweist sich der hohe Anteil der Studentendarlehen, die den Schuldenstand bei Kreditkarten weit hinter sich lassen. Die Arbeitslosigkeit bzw. die niedrigeren Gehälter unter Uni-Absolventen haben zur Folge, dass viele junge US-Amerikaner ihre Kredite für Studiengebühren nicht mehr bedienen können. Viele unter ihnen sind Teil einer Generation von Praktikanten, die wenig Aussicht auf eine feste Anstellung haben. Für US-Amerikaner bedeutet die lange Arbeitssuche trotz guter Qualifikation meist die Rückkehr zu den Eltern und Billigjobs. Die wachsende Jugendarbeitslosigkeit ist nicht nur ein Problem für die arabischen Staaten oder EU-Länder, sondern ein wachsendes globales Problem.
Das Grab der Imperien und die Ausbreitung des Terrorismus
Das Verschuldungsthema spitzt sich dadurch noch zu, denn es fehlen in naher Zukunft all die künftigen Steuerzahler, um das Defizit abzutragen und Sozialleistungen zu finanzieren. Dass uns hier ein brisanter Generationenkonflikt bevorsteht, ist leider absehbar. Ein bekannter Investor und Spekulant, der unter anderem nach dem Platzen der Internetblase den Rohstoffboom auslöste, ist auch ein scharfer Kritiker seiner Heimat. Sein Credo war schon damals, als Investor den USA den Rücken zu kehren und sich auf den Weg nach Asien zu machen. Er wirft seiner Nation vor, dass sie nur konsumiert, statt zu investieren und zu sparen.
Der historische Fluch des Hindukusch und die britischen Erfahrungen
Seiner Ansicht nach haben die Amerikaner ihre Nation in jeglicher Hinsicht überstrapaziert, nämlich militärisch, geopolitisch und wirtschaftlich. Auch wenn die Geschichte sich nie eins zu eins wiederholt, so erscheint die Parallele zwischen dem Abzug der Sowjettruppen am 1. Januar 1989 aus Afghanistan und dem geplanten Rückzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten aus diesem Land bemerkenswert. Der Anfang vom Ende der Sowjetunion lässt sich mit dem Rückzug aus Afghanistan datieren. Die Hauptsorge des Reformers und Parteichefs war damals, dass der Abzug geordnet vor sich ging und die USA sich nicht einmischten. Er fürchtete, dass das Ergebnis wie eine schmachvolle Niederlage aussehen könnte, bei der man zu viele Soldaten verloren hatte.
Historische Staatspleiten und die Lehren aus Spanien und England
Liest man diese Art Tagebuch von den letzten Monaten der einstigen Supermacht nach, dann erschließen sich die Ähnlichkeiten zwischen dem Dilemma von damals und heute. Etwas vereinfacht gesagt hatte eine Handvoll von Berghirten die Rote Armee aufgerieben. So war die allgemeine Wahrnehmung in Afghanistan und über die Grenzen hinaus nach dem Abzug der Sowjets zu Beginn des Jahres 1989, was zu gewaltigen Umbrüchen in den kommunistischen Staaten Europas führen sollte. Unter medialem Hohngelächter in der islamischen Welt könnte auch der Abzug der Nato erfolgen. Trotz aller Frohbotschaften zur verbesserten Sicherheitslage werden die westlichen Armeen letztlich doch unverrichteter Dinge abziehen müssen.
Die Bankrotte Frankreichs, Österreichs und der Wiener Börsenkrach
Terrorgruppen haben sich seit dem Einmarsch in Afghanistan, dem Krieg im Irak und dann in Syrien massiv vermehrt. Die neuen Rückzugsgebiete dieser weitverstreuten Gotteskrieger befinden sich nun unter anderem in Nordwestafrika. Frankreich intervenierte im Januar 2013 in Mali, um diese Dschihadisten aus der Region zu vertreiben, was letztlich nur zu weiteren geografischen Aufsplitterungen führen wird. Findige Extremisten werden den Rückzug der Nato aus Afghanistan für ihre eigene Bewerbung zu nützen wissen, denn der Grundtenor ihrer Botschaft lautet, dass sie mit göttlicher Hilfe die hochgerüsteten westlichen Armeen vertrieben haben. Wenn dies dann noch mit einer Serie von Staatspleiten zusammenfällt, wird das Bild von einem wirtschaftlich und technisch überlegenen Westen heftig angekratzt sein.
Die zyklische Natur der Imperien und die wirtschaftliche Grundlage der Macht
Den Alliierten des Einsatzes, die im Oktober 2001 in Afghanistan einmarschierten, darf zugute gehalten werden, dass sie meist naiv vom Wunsch getragen waren, die Lage im Land auch wirtschaftlich zu verbessern. Während der sowjetischen Okkupation starben schätzungsweise 1,5 Millionen Afghanen. Noch jede Großmacht hat sich im Laufe der Geschichte eine blutige Nase im Hindukusch geholt. Daher rührt auch in der englischen Geschichtswissenschaft die bis heute gültige Bezeichnung von Afghanistan als Grab der Imperien. Alexander der Große umging die Region, ebenso die Perser, und die Briten meinten, es besser zu wissen.
Der unaufhaltsame Zyklus von Aufstieg und Verfall
Zur Legende wurde die Vernichtung der britischen Truppen im Jahr 1842. Der einzige überlebende Offizier erreichte auf einem verwundeten Pferd Jalalabad und antwortete auf die Frage, was mit der britischen Armee passiert sei, dass er die Armee sei. Kriege führten immer wieder in der Geschichte zu Staatspleiten und in der Folge auch zu Revolutionen. Die Rekordliste der Staatspleiten führt Spanien an, das 13 Mal zahlungsunfähig war. Während der Regierungszeit von König Philipp II. war Spanien 3 Mal bankrott, da der König rund 90 Prozent seines Haushalts für das Militär ausgab.
Die Lehren aus den großen Finanzkrisen der Vergangenheit
Zwischen 1500 und 1800 erlebte Frankreich insgesamt 8 Pleiten, was letztlich in der Französischen Revolution mündete. Das Kaisertum Österreich erklärte 1811 den Staatsbankrott, da es den 5. Koalitionskrieg gegen das napoleonische Frankreich verloren hatte. Wien war mehrfach in der Geschichte eine Art wirtschaftliches Epizentrum infolge von Börsenkrachen und Pleiten. So erschütterte der Börsenkrach von 1873 in Wien nicht nur das Habsburgerreich, sondern wirkte auch über die Grenzen bis nach New York hinaus. Die eben erst errichteten Ringstraßenpalais der Gründerzeit wechselten die Besitzer und Eigentum wurde zerschlagen.
Die wirtschaftliche Grundlage der globalen Vormachtstellung
Es wäre unredlich, Analogien dort ziehen zu wollen, wo infolge veränderter Institutionen eine neue Sachlage besteht. Und dennoch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Geschichte gewisse Zyklen kennt, die das Auf und Ab von Wohlstand und Macht der Nationen bestimmen. Dass Schulden und Massenarbeitslosigkeit in der Vergangenheit mehrfach zu politischen Umstürzen führten, ist eine unbestreitbare Tatsache. Ein deutscher Philosoph stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit vielen Exkursen in die Naturwissenschaften die begrenzte Lebensdauer von Reichen dar. Ein US-Historiker führte diese Gedanken später fort und beschrieb einen immer gleichbleibenden Rhythmus von Aufstieg, Überdehnung, Erschöpfung und schließlich Abstieg.











