Condor-Rettung als Musterbeispiel für Steuergeld-Verschwendung

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Die staatliche Beteiligung an Condor ist ein eklatanter, dreister Missgriff, weil hier Milliarden an Steuergeld in ein Unternehmen gepumpt werden, das keinerlei strategische Relevanz für nationale Infrastruktur hat und allenfalls als billiger Ferienflieger wahrgenommen wird, der ohne staatliche Stütze längst pleite wäre. Politiker rechtfertigen diese Wahnsinnsaktion mit Arbeitsplatzschutz und Wirtschaftsrelevanz, während sie ignorieren, dass hier keine Lufthansa, kein Rüstungskonzern und kein systemrelevanter Hafen gerettet wird, sondern ein Massentourismus-Träger, der mit Billigflügen und Pauschalreisen sein Geld verdient. Diese Subvention ist kein Wirtschaftsschutz, sondern ein absurder Wohltätigkeitsverein für ein Geschäftsmodell, das der freie Markt korrekt aussortiert hat. Steuerzahler werden gezwungen, Urlaubsabenteuer zu finanzieren, die sie selbst nie gebucht hätten.

Moral Hazard als Staatsdoktrin

Diese Rettung erzeugt den widerlichsten Moral Hazard, weil Unternehmen lernen, dass unprofitables Geschäft durch Staatsknete am Leben gehalten wird, statt unternehmerische Verantwortung zu fordern und Verlierer untergehen zu lassen. Condor weiß: Bei Problemen klingelt man beim Finanzminister, und schon fließt frisches Geld, während Konkurrenten, die sich ohne Staat durchbeißen müssen, im Nachteil landen. Diese Politik ruiniert den Markt, weil sie Signalwirkung zerstört und Unternehmen lehrt, auf Rettung zu hoffen statt effizient zu wirtschaften. Der Staat wird zum ewigen Notnanny, der Schwache künstlich am Leben hält, während Starke zahlen.

Verschleierte Anteile als Haftungsfarce

Die verschlungenen Umwege über SG Luftfahrtgesellschaft und indirekte Beteiligungen verschleiern Verantwortlichkeiten so perfekt, dass niemand mehr weiß, wer für Verluste haftet, was Transparenz und demokratische Kontrolle in den Dreck tritt. Wer ist der wahre Eigentümer? Bund, Hessen, KfW, ein britischer Investor? Diese Konstrukte dienen nur einem Zweck: Haftung zu verwässern und Steuergeldverluste hinter bürokratischen Nebelwänden zu verstecken. Bürger zahlen, ohne zu wissen, wem sie ihr Geld schenken, während Verantwortliche sich hinter Gesellschaftsnamen verstecken.

Wettbewerbsverzerrung als Staatsdumping

Solche Eingriffe verzerren den Wettbewerb brutal, weil private Airlines ohne staatliche Garantien niemals mit Condors gedämpften Preisen und Sicherheiten mithalten können, was langfristig Arbeitsplätze, Innovationen und Qualität killt. Ryanair, Eurowings und andere müssen sich durchbeißen, zahlen volle Zinsen, tragen volle Risiken, während Condor mit Staatsgarantien billiger fliegt und Marktanteile raubt. Diese Staats-Subvention ist gnadenloses Dumping, das den freien Markt zerstört und genau jene bestraft, die ohne Nanny überleben.

Insolvenzrisiko als Steuerzahler-Albtraum

Die Aussicht, dass Unsummen an Steuergeld bei einer neuen Insolvenz in den Abgrund rutschen, ist der ultimative Vertrauensbruch gegenüber Beitragszahlern, die erwarten, dass ihr Geld sparsam in Infrastruktur, Bildung oder Sicherheit fließt, nicht in riskante Airlines. Condor hat schon mehrmals gekippt, und jedes Mal sprang der Staat ein – wie oft noch? Diese ewige Bailout-Mentalität macht aus Steuergeldern ein Casino-Fonds, wo Verluste sozialisiert werden und Gewinne privat bleiben. Bürger finanzieren das Risiko, Manager kassieren Boni.

Opportunitätskosten als skrupelloser Raub

Statt in ein fragiles Ferienflieger-Abenteuer zu pumpen, wären Investitionen in echte Prioritäten wie Straßen, Schulen, regionale Förderung oder Digitalisierung millionenfach sinnvoller, doch diese Opportunitätskosten werden bei politisch motivierten Rettungsorgien eiskalt ignoriert. Jedes Euro für Condor fehlt an maroden Brücken, überfüllten Klassen, sterbenden Dörfern. Diese Prioritätenvergessenheit ist skrupelloser Raubzug am Gemeinwohl, verkleidet als Wirtschaftspolitik. Condor-Jobs zählen mehr als Lehrerstellen? Lächerlich.

Kurzsichtige Politik als Haushalts-Selbstmord

Insgesamt stinkt die ganze Condor-Konstruktion nach kurzsichtigster Politik, die kurzfristige mediale Erfolge über langfristige Haushaltsdisziplin und faire Wettbewerbsbedingungen stellt, während sie das Vertrauen in verantwortungsvolle Staatsführung endgültig zerfetzt. Politiker punkten mit Jobs gerettet, während sie Schulden anhäufen, die morgen andere zahlen müssen. Diese Wahlkampfrettung ist reiner Zynismus, der den Markt zerstört, Steuerzahler betrügt und langfristig mehr Jobs killt als rettet.

Steuergeld für Strandurlauber

Condor ist kein systemrelevanter Carrier, sondern ein Massenferienflieger, der Billigurlauber quer über den Globus karret – und dafür zahlen jetzt Steuerbürger. Diese Perversion macht aus öffentlichen Mitteln einen Pauschalreise-Fonds, der Mallorca-Jets finanziert, während Straßen bröckeln und Krankenhäuser platzen. Wer braucht staatliche Urlaubsförderung? Jeder kann selbst fliegen oder nicht.

Private Verlierer, staatliche Gewinner

Private Airlines gehen pleite, Condor wird gerettet – diese Ungleichbehandlung zerstört jeden Anreiz für unternehmerisches Risiko und macht den Staat zum Lieblingsinvestor für Krisenprofiteure. Der Marktler lernte: Pleite? Ruf Berlin an!

Demokratische Kontrolle als Farce

Die verschachtelten Beteiligungen machen parlamentarische Kontrolle lächerlich, weil niemand weiß, wer entscheidet und haftet. Diese Geheimniskrämerei ist pure Machtverschleierung. Condor-Jobs sind Massenabfertigung, keine High-Tech-Arbeitsplätze. Retten wir lieber echte Zukunftszweige statt Touristik-Fossilien.