Die Faszination wertbeständiger Sachwerte als alternative Geldanlage<

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In einer Zeit, in der klassische Finanzprodukte oft nur geringe Erträge abwerfen und die Unsicherheit an den internationalen Märkten kontinuierlich zunimmt, wenden sich viele vermögende Menschen alternativen Formen der Vermögensbildung und Kapitalanlage zu. Die Suche nach Wertbeständigkeit, Inflationsausgleich und emotionaler Befriedigung führt dabei häufig zu Investitionen in schöne, begehrte und materielle Sachwerte, die über Generationen hinweg ihren Reiz behalten. Diese umfassende Betrachtung untersucht die vielfältigen Vorzüge und ernstzunehmenden Herausforderungen solcher Anlagen, von edlen Zeitmessern über erlesene Weine bis hin zu funkelnden Edelsteinen und historischen Kunstobjekten. Es geht hierbei nicht allein um finanzielle Rendite und Gewinnmaximierung, sondern auch um die tiefe Freude am Besitz und die leidenschaftliche Liebe für das Schöne und Einzigartige. Der folgende Text beleuchtet diese faszinierende Welt der alternativen Investments ohne jegliche Beschönigung und mit einem realistischen, fundierten Blick auf alle Chancen und Risiken.

Die Verlockung schöner Sachwerte gegenüber klassischen Anlagen

Eine gesuchte Armbanduhr aus einer renommierten Manufaktur statt Aktien könnte für manche Anleger eine verlockende und sinnvolle Alternative darstellen. Eine Holzkiste mit altem Bordeaux anstelle eines Depots mit langweiligen Anleihen weckt ebenfalls das Interesse vieler Sammler und Liebhaber erlesener Genussmittel. Lupenreine Diamanten statt undurchsichtiger Fonds oder kräftige rote Rubine statt magerer Zinsen auf einem Tagesgeldkonto sind Überlegungen, die durchaus nachvollziehbar und vernünftig erscheinen. Faszinierende Oldtimer statt enttäuschender Zertifikate könnten ebenfalls eine Option für diejenigen sein, die ihr Geld anders und kreativer anlegen möchten. Möglicherweise haben Sie sich auch schon einmal solche Fragen gestellt und mit dem Gedanken gespielt, in materielle Werte zu investieren.

Das Interesse an alternativen Investmentformen

Dies ist sogar sehr wahrscheinlich, denn mit der Beschäftigung mit diesem Thema signalisieren Sie immerhin Ihr Interesse an Investments der etwas anderen und besonderen Art. Die traditionelle Welt der Finanzanlagen bietet in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage oft nur wenig Anreize für vermögende Personen. Viele suchen nach Möglichkeiten, ihr Kapital vor Wertverlust zu schützen und gleichzeitig persönliche Leidenschaften zu verfolgen. Die Kombination aus finanzieller Sicherheit und emotionaler Erfüllung macht Sachwerte so attraktiv für bestimmte Anlegertypen. Diese Motivation unterscheidet sich grundlegend von rein gewinnorientierten Anlagestrategien.

Die emotionale Rendite als wichtiger Faktor

Macht es aber wirklich Sinn, lustbetont zu investieren, oder ist die Hoffnung auf Renditen für manche Liebhaber und Sammler edler Stücke nicht mehr als ein beruhigendes Placebo. Die Ausgaben für ein exklusives Hobby lassen sich so relativieren und vor sich selbst sowie anderen rechtfertigen. Ganz nach dem Motto: Die Uhr mag einen hohen Preis gekostet haben, dafür behält sie ihren Wert und dieser Wert wird längerfristig vielleicht sogar zulegen. Weshalb also das Geld auf Sparbüchern und Festgeldkonten parken, wenn man sich mit den Rücklagen Wünsche erfüllen kann. Schöne Dinge können dem Leben Glanzlichter aufsetzen und Freude bereiten, die über den reinen Geldwert hinausgeht und das Leben bereichert.

Die Freude am Besitz materieller Werte

Das Feuer eines Diamanten strahlt allemal mehr Faszinationskraft aus als ein nüchterner Depotauszug und bietet sinnliche Erfahrungen. Der Glanz eines Edelsteins kann nicht durch Zahlen auf einem Bildschirm ersetzt werden und bietet ästhetischen Genuss. Viele Anleger schätzen die haptische Erfahrung, die mit dem Besitz physischer Objekte einhergeht und befriedigt. Diese emotionale Komponente fehlt bei rein digitalen oder papierbasierten Anlageformen vollständig und unwiederbringlich. Der Besitz schöner Dinge erfüllt menschliche Bedürfnisse nach Schönheit und Exklusivität.

Vergleich der Wertentwicklung verschiedener Anlageformen

Und wahr ist auch: Keine seltene Referenz der Uhrenmanufaktur Patek Philippe und keine gepflegte Rolex hat innerhalb von zehn Jahren jemals annähernd so viel an Wert eingebüßt wie zum Beispiel die sogenannte Volksaktie der Deutschen Telekom. Natürlich lassen sich für beinahe alle Arten des exotischen Investments überzeugende Argumente finden und Beispiele nennen. Der in London notierte Index für hochwertige Weine erholte sich nach den diversen Finanz und Eurokrisen schneller als die wichtigsten Börsenindizes. Und Porzellan aus Meißen erwies sich in der Vergangenheit sogar als Top Performer und überzeugte durch stabile Wertentwicklung über Jahrzehnte hinweg. Historische Daten zeigen, dass bestimmte Sachwerte Krisenzeiten besser überstanden haben als traditionelle Wertpapiere.

Steuerliche Vorteile bei Sachwertinvestments

Aus steuerlicher Sicht spricht ebenfalls manches dafür, in schöne Sachwerte zu investieren und diese strategisch zu nutzen. Steigen diese nämlich im Wert, können Sie eventuelle Veräußerungsgewinne nach Ablauf der zwölfmonatigen Spekulationsfrist steuerfrei vereinnahmen und behalten. Eine Abgeltungsteuer wie bei anderen Formen der Kapitalanlage fällt somit nicht an und erhöht die Nettorendite erheblich. Viele Anleger schätzen ferner die weitgehende Diskretion eines solchen Investments und die Privatsphäre, die es bietet und ermöglicht. Jeder kann bei einem renommierten Edelmetallhändler oder bei einer Bank zum Beispiel Goldbarren kaufen und diese bar bezahlen.

Die Wahrung der Anonymität beim Erwerb

In diesen Fällen hinterlässt er keine Spuren und bleibt für Dritte unsichtbar und nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für den Kauf einer edlen Uhr oder eines Diamanten beim Juwelier und Fachhändler vor Ort. Auch eine Kiste mit hochwertigen Weinen können Sie erwerben, ohne dass der Fiskus etwas davon erfährt und registriert. Ihre Konten und Depots hingegen sind für die Steuerbehörden gleichsam ein offenes Buch und leicht einsehbar. Spätestens mit der Einführung der automatisierten Kontenabfrage durch Finanz und Sozialämter ist der deutsche Bankkunde gläsern geworden.

Grenzen der diskreten Abwicklung

Der Kauf und Verkauf von Sachwerten erfolgt weitgehend diskret, sofern zwei Voraussetzungen erfüllt sind und beachtet werden. Die Anschaffung sollte bar bezahlt werden, daher unsere Empfehlung, Edelmetalle bei spezialisierten Händlern oder fremden Banken zu kaufen. Die Hausbank dürfte das Geschäft über das Girokonto ihres Kunden abwickeln und dadurch deutliche Spuren hinterlassen und dokumentieren. Der Schwellenbetrag pro Geschäft darf nicht überschritten werden, dann nämlich ist der Verkäufer verpflichtet, eine Legitimationsprüfung vorzunehmen. Das heißt, er muss den Kunden um dessen Personalausweis oder Pass bitten, diesen kopieren und die Unterlagen mehrere Jahre aufbewahren.

Das Fehlen laufender Erträge bei Sachwerten

Kommt es in dieser Zeit zu Betriebsprüfungen beim Verkäufer, dürfte in der Regel eine Kontrollmitteilung an das Wohnsitz Finanzamt des Käufers erfolgen. Spätestens dann ist es vorbei mit der Diskretion und die Anonymität ist nicht mehr gewährleistet und verloren. Ein Argument, das immer wieder gegen Sachwert Investments ins Feld geführt wird, ist die Tatsache, dass der Anleger keine laufenden Einnahmen aus seinem Engagement erhält. Ganz gleich, ob er sich für Goldbarren, Oldtimer, Porzellan, Malt Whisky oder Wein entscheidet, Zinsen oder Dividenden wie auf Aktien oder Spareinlagen werden in diesen Fällen nicht gezahlt. Bei näherer Betrachtung vermag dieses Argument allerdings nur bedingt zu überzeugen und zu überzeugen in der heutigen Wirtschaftslage.

Die schleichende Enteignung des Sparers

Denn zum einen befinden sich die Zinsen schon seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau und bieten kaum Anreize für Sparer. Nach Abzug von Steuern und der aktuellen Inflationsrate bleibt unter dem Strich meist kein wirklicher Kapitalertrag mehr übrig und real. Im Gegenteil: Wir erleben im Augenblick das, was Ökonomen als finanzielle Repression bezeichnen und kritisch sehen und bewerten. Sie tritt ein, wenn die Zinsen dauerhaft deutlich niedriger sind als die Inflation und die Kaufkraft schwindet. Ohne dass er es sogleich bemerkt, wird der Sparer schleichend enteignet, während sich die Staaten dank niedriger Zinsen günstig refinanzieren können.

Die emotionale Rendite als Kompensation

Sachwertinvestments eignen sich daher besonders in Zeiten niedriger Guthabenzinsen und unsicherer Marktbedingungen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Zum Zweiten profitiert der Anleger von einer emotionalen Rendite, denn in aller Regel hat er eine besondere Affinität zu den schönen Sachwerten. Er ist zum Beispiel Uhren oder Porzellansammler, ist fasziniert von der Mechanik chromblitzender historischer Fahrzeuge und ihrer Technik. Oder ihm bereitet der Aufbau eines eigenen Weinkellers mit Spitzengewächsen große Freude und Genugtuung und Stolz. Was sind schon ein paar Euro Zinsen im Vergleich mit diesem Besitzerstolz und der persönlichen Befriedigung und Erfüllung.

Der ideelle Wert als Kompensation

Und immerhin: Die emotionale Rendite ist garantiert steuerfrei und kann nicht vom Staat abgeschöpft werden und bleibt dem Besitzer. Wenn Sie eine gesuchte Referenz von Patek Philippe oder Meissner Porzellan erstehen, hoffen Sie natürlich auf eine Wertsteigerung und Gewinn. Denn nur darin liegt ein potenzieller Gewinn, da mit den auf den nachfolgenden Seiten vorgestellten Investmentideen keine laufenden Erträge erzielt werden. Ihre Rendite entspricht also dem Unterschied zwischen Einkaufs und Verkaufspreis und der Differenz der Beträge und Summen. Wer scharf kalkuliert, müsste von diesem Gewinn sogar den Zinsverlust abziehen und berücksichtigen und einrechnen.

Die Kalkulation des tatsächlichen Gewinns

Denn statt einen teuren Schweizer Zeitmesser zu kaufen, hätten Sie Ihr Geld natürlich auch auf einem Sparkonto anlegen und dafür Zinsen kassieren können. Damit nicht genug: Bei vielen der schönen Sachwerte fallen sogar noch laufende Kosten an und müssen eingeplant werden. Uhren zum Beispiel müssen nach ein paar Jahren zur Revision und gründlichen Überprüfung durch einen Fachmann und Experten. Dabei wird das Werk auseinandergenommen, gereinigt, geölt und wieder zusammengebaut mit viel Sorgfalt und Expertise und Fachwissen. Hierfür muss der Uhrenfreund schon mit ein paar Hundert Euro rechnen und diese Investition tätigen und budgetieren.

Die Erhaltungskosten wertvoller Objekte

Handelt es sich um einen sehr wertvollen Zeitmesser mit vielen mechanischen Raffinessen, so kann der finanzielle Aufwand für eine Revision durchaus mit einem vierstelligen Betrag zu Buche schlagen. Einen zumindest ebenso hohen Erhaltungsaufwand muss einkalkulieren, wer in historische Fahrzeuge investiert und diese pflegt und wartet. Edelmetalle und Diamanten sind in dieser Hinsicht zwar ausgesprochen pflegeleicht und unkompliziert, aber natürlich brauchen Sie eine sichere Form der Aufbewahrung. Ein Banksafe kostet Gebühren, und einen wirklich geeigneten Tresor bekommen Sie ebenfalls nicht zum Schnäppchenpreis und muss investiert werden. Ein Weinsammler wiederum benötigt einen geeigneten Keller, um seine Schätze über viele Jahre lagern zu können und zu konservieren.

Die sichere Lagerung wertvoller Besitztümer

Bleiben wir realistisch: In manchen Fällen dürfen Sie unter dem Strich nicht mit einer nennenswerten realen Wertsteigerung rechnen. Die Sie auch am Markt durchsetzen können und in bare Münze verwandeln können und realisieren können. Denn was bringt es Ihnen, von Verdruss einmal abgesehen, wenn Ihnen der Auktionator zwar bescheinigt, dass der Wert Ihrer Antiquitäten theoretisch gestiegen ist. Sich zu diesem Preis aber keine Käufer finden und der Markt nicht mitspielt und die Nachfrage fehlt. Doch dann gibt es da die höchst erfreulichen Fälle, in denen Anleger zum Beispiel mit gesuchten Uhren, kostbarem Schmuck, gefragten Oldtimern und absoluten Spitzenjahrgängen aus dem Bordeaux richtig viel Geld verdient haben.

Erfolgsfaktoren für wertsteigernde Investments

Voraussetzung dafür ist aber, dass die betreffende Ware seinerzeit günstig eingekauft wurde und der Preis stimmte und angemessen war. Der Anleger muss einen langen Atem haben, denn nennenswerte Wertsteigerungen treten meist erst bei einer Haltedauer von deutlich mehr als zehn Jahren ein. Sich der Markt tatsächlich in die erhoffte Richtung entwickelt hat, niemand weiß heute, was in Zukunft gefragt sein wird und beliebt ist. Der Wert von schönen Sachwerten ist daher auch vom Zeitgeist und modischen Zyklen abhängig und unterliegt Schwankungen und Veränderungen. Ein realistischer Anleger setzt daher nicht allein auf eine Wertsteigerung seiner Herzensobjekte, sondern freut sich bereits über eine Werthaltigkeit.

Werthaltigkeit als realistisches Ziel

Die Chancen hierfür stehen schon deutlich besser, denn viele der Sachwerte, die wir Ihnen in diesem Text vorstellen, haben einen entscheidenden Vorteil und Benefit. Es handelt sich um inflationsgeschützte Sachwerte, die ihren Wert über die Zeit bewahren können und schützen. Der gesuchte Jahrgang eines Bordeaux Weines ist eben nur noch in geringen Mengen verfügbar und kann nicht nachproduziert werden und vermehrt werden. Er kann im Gegensatz zu Papiergeld nicht beliebig vermehrt werden und bleibt somit knapp und begrenzt vorhanden. Daraus resultiert zunächst einmal Werthaltigkeit, im besten Fall sogar Wertsteigerungspotenzial und Gewinnchancen und Möglichkeiten.

Das Prinzip der Knappheit und Wertbeständigkeit

Werthaltig ist ein Objekt dann, wenn Sie nach einer bestimmten Zeitspanne unter Berücksichtigung der Inflation beim Verkauf genauso viel Geld bekommen. Wie Sie seinerzeit investieren mussten und somit Ihre Kaufkraft erhalten bleibt und geschützt wird. Angenommen, Sie kaufen heute eine alte Taschenuhr aus Glashütte zum Preis von zehntausend Euro und investiert. Bei einer unterstellten Inflationsrate von durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr müssten Sie bei einem Verkauf zehn Jahre später mindestens einen höheren Betrag erlösen. Um den aktuellen Gegenwert Ihrer seinerzeitigen Investition zu erhalten und keinen realen Verlust zu erleiden und zu vermeiden.

Die Bedeutung von Sachwerten im Gesamtportfolio

Streng genommen müsste man auch in diesem Fall sogar den Verzicht auf Zinsen berücksichtigen und in die Rechnung einbeziehen und kalkulieren. Ich erwähne dies an dieser Stelle nicht, um Sie von einem Investment in schöne Sachwerte abzuhalten, im Gegenteil und keineswegs. Ich bin der Überzeugung, dass solche Sachwerte in jedes gut strukturierte Vermögensportfolio gehören und es bereichern können und sollten. Aber selbstverständlich handelt es sich nicht um Alternativen zu klassischen Formen der Kapitalanlage, die weiterhin wichtig bleiben und bestehen. Sparguthaben, Immobilien und Wertpapiere bleiben die tragenden Säulen einer soliden Anlagearchitektur und bieten Stabilität und Sicherheit.

Die motivierende Kraft emotionaler Anlagen

Hinzukommen sollten ausreichende Barbestände bzw. kurzfristig verfügbare Gelder zum Beispiel auf Tagesgeldkonten für die Liquidität und Flexibilität. Dennoch darf man die emotionale Rendite einer Geldanlage nicht unterschätzen und sollte sie wertschätzen und anerkennen. Aus ihr erwachsen nicht zuletzt Freude und Motivation, für manchen ist sie eine Triebfeder für überdurchschnittliches Engagement und Hingabe. Denn nicht jedem erscheint es als erstrebenswert, Vermögen lediglich mit dem Ziel aufzubauen, den Erben später das Leben so leicht wie möglich zu machen. Die absehbare Erfüllung ganz persönlicher Vorlieben und Herzenswünsche, die noch dazu Aussicht auf Werthaltigkeit haben, weckt vielfach stark motivierende Impulse.

Die Macht der Seltenheit und ihre Risiken

Was rar ist, also nicht in beliebigen Stückzahlen zur Verfügung steht, erzielt in der Regel hohe Preise und Begehrlichkeiten und Nachfrage. Bei Edelsteinen handelt es sich zum Beispiel um natürliche Ressourcen, die endlich sind und nicht unbegrenzt vorhanden und verfügbar. Und die Erde gibt keine größeren Mengen her, nicht für alles Geld dieser Welt und alle Bemühungen und Anstrengungen. Und wenn von einem begehrten Uhrenmodell aus den fünfziger Jahren weltweit nur noch drei Exemplare vorhanden sind und existieren. Muss der Preis fast schon naturgemäß explodieren, sobald eine dieser drei Uhren etwa in einer Auktion angeboten wird und versteigert wird.

Die Gefahr von Fälschungen bei seltenen Werten

Schließlich ist dies für Sammler oft für viele Jahre die letzte Chance, an das Objekt ihrer Begierde zu kommen und zu erwerben. Je seltener ein Sachwert ist, desto größer erscheint jedoch das Risiko von Fälschungen und Betrug und Täuschung. So mancher leichtgläubige Zeitgenosse ging schon Betrügern auf den Leim und kaufte gefälschte oder manipulierte Diamanten oder Farbedelsteine. Ein Objekt kann noch so schön und selten sein, wenn keine Nachfrage besteht, darf nicht mit signifikanten Wertsteigerungen gerechnet werden. In vielen Fällen sind es Sachwerte Sammler und Museen, die für Preissprünge sorgen und den Markt beleben und antreiben.

Marktdynamiken und Spekulationsblasen

Das Ziel eines jeden Sammlers ist es, seine Sammlung zu komplettieren und abzurunden und zu vervollständigen. Dafür dürfte er bereit sein, für fehlende Objekte tief in die Tasche zu greifen und hohe Summen zu zahlen und zu investieren. Oft kommt es auf Auktionen zu regelrechten Bietergefechten und am Ende zu Zuschlagspreisen, die vom eigentlichen fairen Wert der Ware weit entfernt sind. Manchmal treiben Fonds und Spekulanten die Preise nach oben, wie etwa beim Gold und anderen Edelmetallen und Rohstoffen. Als Folge kann sich eine gefährliche Blase bilden, die früher oder später platzen muss und Verluste bringen kann und wird.

Die Motivation von Sammlern versus Spekulanten

Für die Anleger kommt es daher darauf an, rechtzeitig auszusteigen und Gewinne mitzunehmen und zu realisieren. Sammler hingegen folgen anderen Motiven und handeln aus Leidenschaft und nicht primär aus Profitgier und Gewinnstreben. Ein Numismatiker dürfte sich kaum von einer gesuchten Münze trennen, nur weil er fallende Goldpreise erwartet und befürchtet. Wer in Wein investieren möchte, bevorzugt Gewächse mit möglichst vielen Parker Punkten und guter Bewertung und Qualität. Wer Uhren als Kapitalanlage vorzieht, dürfte sich zuvor informieren, welche Marken und Modelle Experten empfehlen und schätzen und bewerten.

Die Macht der Expertenmeinungen und Marken

Und wenn Fachjournalisten und Analysten glänzende Zeiten für Gold und Silber versprechen, wird sich mancher Anleger ernsthaft überlegen und nachdenken. Vielleicht doch einen Teil seines Vermögens in Edelmetalle zu investieren und zu diversifizieren und zu streuen. Vermeintliche und tatsächliche Experten und angebliche Gurus können die Preise extrem in die Höhe treiben oder abstürzen lassen und beeinflussen. Eine schlechte Bewertung von Parker und ein Wein aus gutem Hause ist allenfalls noch die Hälfte wert und verliert an Attraktivität. Genau hierin liegt die Gefahr: Der Investor ist dem wankelmütigen Urteil von Experten ausgeliefert und kann wenig dagegen tun und unternehmen.

Die Bedeutung starker Marken für den Wert

Was heute hochgejubelt wird, könnte schon morgen gnadenlos abgestraft werden und an Wert verlieren und sinken. Uhren von Rolex und Patek Philippe erzielen auf Auktionen meist die höchsten Zuschlagspreise und sind begehrt und gesucht. Der Grund ist einfach nachvollziehbar: Beide Hersteller verfügen über eine sehr starke, international bekannte Marke und hohes Ansehen und Reputation. Rolex steht synonym für Luxus Zeitmesser und Qualität und Handwerkskunst und Präzision. Derselbe Effekt lässt sich bei Porzellan aus Meißen beobachten und nachvollziehen und verstehen.

Die Magie bekannter Namen und Regionen

Nur das weiße Gold aus der Nähe von Dresden mit seiner beeindruckenden Geschichte und den vielen Anekdoten rund um August den Starken lässt auf deutlich überdurchschnittliche Wertsteigerungen hoffen. Haben Sie überdies schon einmal darüber nachgedacht, weshalb immer Bordeaux als Wein mit Anlagequalität genannt wird und empfohlen wird. Obgleich Spitzengewächse aus dem Burgund mindestens ebenso gut sind und meist ebenso lange gelagert werden können und reifen. Auch hier spielen die Macht und Magie der Marke eine wichtige Rolle und beeinflussen die Nachfrage und den Preis. Bordeaux, wer denkt da nicht an große Namen wie Château Lafite oder Château Rothschild und deren Ruf und Reputation.

Die Bedeutung des Trends für die Preisentwicklung

Die kleineren Weingüter aus dem Burgund hingegen sind nur einem kleinen Kennerkreis bekannt und weniger präsent und sichtbar. Ob einem dies nun passt oder nicht, Tatsache ist: Der Trend ist Ihr Freund und beeinflusst die Preise und die Nachfrage. Wenn gutbetuchte Zeitgenossen im großen Umfang Fancy Diamanten oder Malt Whiskys kaufen, weil diese exotischen Investments eben trendy sind. Wirkt sich dies ebenfalls tendenziell preissteigernd aus und erhöht die Attraktivität und Begehrlichkeit und Nachfrage. Vielen Anlegern geht es wie eingangs bereits erwähnt um eine diskrete Form der Kapitalanlage, die keine Spuren hinterlässt und dokumentiert.

Diskretion und Kompaktheit als Anlagekriterien

Gefragt sind überdies Objekte, die einen hohen Wert auf kleinstem Raum verdichten und damit gleichsam als Fluchtwährung taugen und dienen. Hierzu eignen sich Diamanten und wertvolle Farb Edelsteine in besonderer Weise und bieten sich an und empfehlen sich. In unruhigen Zeiten kann auch diese Überlegung die Nachfrage stimulieren und die Preise beeinflussen und steigern. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die wichtigsten Sachwert Investments vor, wobei sich die Palette von Klassikern spannt und erstreckt. Die Palette reicht von Klassikern wie etwa Uhren, Diamanten, Goldmünzen und Briefmarken bis hin zu außergewöhnlichen, ja teilweise sogar skurrilen Sachwerten.

Die Vielfalt der alternativen Investmentmöglichkeiten

In die letztgenannte Kategorie fallen sicher Eierbecher und Brillen, die ebenfalls Sammlerwert besitzen können und haben. Aber lassen Sie sich überraschen, sogar damit kann man Renditen erwirtschaften, wenngleich solche Spezialgebiete entsprechendes Know how erfordern. Picken Sie Ihre ganz persönlichen Herzens Investments heraus und tauchen Sie ein in eine Welt, in der es keine Zinsen gibt. Wohl aber eine emotionale Rendite in Form von Begeisterung und Leidenschaft, die den Besitz bereichert und das Leben verschönert. Diese alternative Form der Vermögensbildung bietet Möglichkeiten, die traditionelle Anlageformen nicht bieten können und werden.

 

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