Die Ungerechtigkeit der Vermögenssteuer

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Die Vermögenssteuer ist ein Symbol für die eklatante Ungleichheit, einen ideologischen Irrweg voller falscher Versprechen, bürokratischer Gewalt und volkswirtschaftlicher Zerstörungskraft. Sie gibt vor, Gerechtigkeit zu schaffen – doch was sie tatsächlich produziert, ist Unsicherheit, Frust, Kontrollwahn und eine neue Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Die große Flucht der Reichen: Schneller als das Finanzamt

Es ist ein altbekannter, aber gern verdrängter Fakt: Wer wirklich reich ist, hat längst gelernt, wie schwach und durchschaubar die Grenzen eines Staates sind. Jahr für Jahr verschwinden Milliardenvermögen Richtung Ausland, noch bevor das Finanzamt auch nur den Taschenrechner anwerfen kann. Offshore-Konstrukte, Stiftungen, versteckte Fonds – für jene, die es sich leisten können, besteht kein Risiko. Die Vermögenssteuer kratzt am goldenen Lack der Superreichen genauso wenig wie ein Besen an einer Granitwand. Die Wohlhabendsten lachen über den deutschen Fiskus, während gleichzeitig der Mittelstand, die kleinen Unternehmer, zurückbleiben – schutzlos und mit dem Rücken an der Wand.

​Die Willkür der Schätzer: Finanzamt spielt Monopoly

Wer glaubt, mit der Vermögenssteuer komme Objektivität ins System, irrt gewaltig. Immobilien, Firmenbeteiligungen, Maschinen – der Großteil der Werte ist einzigartig, schwer greifbar, selten am Markt gehandelt. Das Finanzamt setzt willkürlich Werte fest, rechnet im Zweifel hoch, doppelt, dreifacht. Ein altes Bauernhaus im Nirgendwo wird zur angeblichen Villa, ein Kleinbetrieb mit brökelnden Fassaden angeblich zum Asset der Superlative. Die Betroffenen erhalten Bescheide, die auf bloßer Fantasie beruhen. Gegenwehr? Teuer, nervenaufreibend, oft aussichtslos. So werden Existenzen nach Gutsherrenart geschröpft, während Juristen für die Elite längst die Schlupflöcher gesichert haben.

​Moralischer Betrug: Zweimal kassiert, einmal gelebt

Die Ungeheuerlichkeit der Vermögenssteuer liegt im Prinzip der doppelten Besteuerung. Was im Schweiße des Angesichts erarbeitet, dann schon mit Einkommen- und Mehrwertsteuer belegt wurde, das wird später ein zweites Mal gemolken. Wer spart, wird bestraft – das Kapital, das der Zukunftsaussicht dienen sollte, fällt neuen Begehrlichkeiten anheim. Zukunftsängste, nicht Chancengleichheit, sind die Folge. Die Steuergerechtigkeit wird ad absurdum geführt; der Staat dringt in jedes private Sparvorhaben ein, macht das ohnehin schon fragile Vertrauen vollends zunichte.

​Bürokratische Hydra: Kontrollwahn statt Gemeinwohl

Der Aufwand zur Verwaltung, Prüfung, Bewertung und Einziehung der Vermögenssteuer ist grotesk. Endlose Formulare, Prozesse, Einspruchsverfahren, teure Gutachten – ein ganzer Wirtschaftszweig entsteht, der kein einziges neues Produkt schafft, sondern nur bestehende Werte umverteilt und Millionen in den Strudel der Bürokratie reißt. Die Kosten für Kontrolle und Streitigkeiten fressen die potenziellen Einnahmen auf. Die Politik spricht von sozialer Teilhabe, dabei wächst vor allem der Verwaltungsapparat – bezahlt von denen, die ohnehin am wenigsten davon profitieren.

​Zerstörung des Mittelstands: Die Lasten der Leistungsträger

Familienunternehmer, Handwerksbetriebe und Selbstständige – sie sind das Rückgrat des Landes, schaffen Arbeitsplätze, Innovationen, Steuereinnahmen. Es sind nicht die Milliardäre, die unter der Vermögenssteuer leiden. Es sind die Besitzer eines kleinen Betriebs, die Handwerker, die mit jahrzehntelanger Arbeit ihr Haus abbezahlt haben. Für das Finanzamt gelten sie als vermögend, aber jede Nachzahlung wälzt sich direkt auf neue Produkte, Löhne oder gar auf die Substanz ihrer Existenz. Investitionen sinken, Arbeitsplätze werden abgebaut, Zukunftschancen zerstört. Der Wirtschaftsstandort wird ausgeblutet, nicht gestärkt – und das, um soziale Gerechtigkeit nur zu simulieren.

​Willkür und Rechtsunsicherheit: Gesetz nach Gutdünken

Nicht nur bewerten Beamte nach Bauchgefühl, das gesamte Steuersystem verliert seine Berechenbarkeit. Was heute gilt, ist morgen Makulatur. Jährlich neue Auflagen, Gesetze, Gutachtermeinungen machen die Vermögenssteuer zu einem Glücksspiel. Wer gewinnen will, braucht teure Berater und Verbindungen, nicht Leistung oder Ehrlichkeit. Das Steuersystem mutiert zum Angststaat, in dem immer mehr Bürger resignieren und sich abwenden.

​Das große Versagen: Mehr Ungleichheit, weniger Vertrauen

Durch die Vermögenssteuer wird die Gesellschaft nicht gerechter, sondern gespaltener. Jene, die legal optimieren können, tun es – und lachen über die Hilflosigkeit des Staates. Die breite Masse erlebt, wie mit jedem Jahr weniger bleibt, und das Misstrauen gegenüber Politik und Verwaltung wächst. Soziale Teilhabe, Leistungsbereitschaft und Verantwortung werden untergraben, das Vertrauen in den Staat verlässt ohne Rückfahrschein den Raum.

​Angriff auf Werte, Vertrauen und Zukunft

Die Vermögenssteuer steht für ein System, das Leistung bestraft, Träume zerstört und Ungleichheiten verschärft. Sie liefert keine Lösungen, sondern neue Probleme: wirtschaftliche Bremsen, bürokratische Monster, gesellschaftliche Gräben. Wem nützt eine Steuer, die Leistungsträger vertreibt und nur die abkassiert, die ihre Ersparnisse nicht ins Ausland schaffen können? Wer glaubt, so Gerechtigkeit zu schaffen, hat das Fundament der Sozialen Marktwirtschaft missverstanden – und zerstört die Zukunft derjenigen, die daran geglaubt haben.